Bilanzsteuerrecht

Für die Nach­for­de­rung nicht hin­ter­zo­ge­ner Steu­ern kann im Steu­er­ent­ste­hungs­jahr noch keine Rück­stel­lung ge­bil­det wer­den. Eben­falls un­zu­läs­sig ist die Bil­dung einer Rück­stel­lung für Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten im Zu­sam­men­hang mit einer Be­triebs­prü­fung bei einem Klein- be­zie­hungs­wei­se Kleinst­be­trieb. Das geht aus einem Ur­teil des Fi­nanz­ge­richts Müns­ter her­vor. Die Re­vi­si­on wurde zu­ge­las­sen und ist beim Bun­des­fi­nanz­hof an­hän­gig (Az. XI R 19/21).

04.01.2022

Kryptowährungen wie Bitcoin sind in aller Munde. Die zunehmende Relevanz der „Währung“ zeigt ein Beispiel aus Mittelamerika. Dies verdeutlicht, dass sich Unternehmen in Zukunft auch bilanz- wie steuerrechtlich mit der hiesigen Thematik beschäftigen müssen.

09.12.2021

Nach § 5 Abs. 4a EStG dürfen – abweichend vom Handelsrecht – keine Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet werden. Nicht von der Einschränkung erfasst werden Erfüllungsrückstände und eingegangene Garantie- und Bürgschaftsverpflichtungen. Es kommt somit auf die richtige Abgrenzung an.

27.08.2021

Das Finanzgericht Hamburg hat in einem aktuellen Urteil entschieden, dass eine rein umsatzbasierte Vergütung für eine Konzernumlage für die Erbringung diverser Dienstleistungen gegenüber einer Tochterkapitalgesellschaft als verdeckte Gewinnausschüttung zu qualifizieren sein kann, wenn sie in mehreren Jahren nicht kostendeckend ist und keine Überprüfung der Angemessenheit vorgesehen ist

27.08.2021

Im Zweiten Corona-Steuerhilfegesetz der Bundesregierung ist die Einführung einer degressiven Abschreibung in Höhe von 25%, höchstens das 2,5-fache der linearen Abschreibung, für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens vorgesehen, die in den Jahren 2020 und 2021 angeschafft oder hergestellt werden.

21.08.2020

Mit Ablauf des 31.12. eines jeden Jahres verjähren alle Zahlungsansprüche des täglichen Geschäftsverkehrs, die der regelmäßigen Verjährungsfrist (3 Jahre) unterliegen. Ende 2020 verjähren also die Forderungen, die 2017 entstanden sind. Wichtige Informationen zu Verjährungsfrist und Mahnverfahren finden Sie hier.

19.08.2020

Im Zweiten Corona-Steuerhilfegesetz der Bundesregierung ist die Einführung einer degressiven Abschreibung in Höhe von 25%, höchstens das 2,5-fache der linearen Abschreibung, für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens vorgesehen, die in den Jahren 2020 und 2021 angeschafft oder hergestellt werden.

26.06.2020

Die Bundesregierung und das Bundesministerium der Finanzen haben eine Vielzahl steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie beschlossen. Das Paket steuerlicher Hilfsmaßnahmen wurde im April und Mai um weitere Maßnahmen ergänzt. Der Fachliche Hinweis des IDW vom 02.04.2020 wurde daher mit Datum vom 26.04.2020 aktualisiert.

29.05.2020

Die Incoterms dienen der Auslegung der 11 gebräuchlichsten Handelsklauseln (bspw EXW, FCA, DDP). Sie legen nicht nur die im grenzüberschreitenden sowie auch nationalen Warenhandel zwischen Unternehmen üblichen Praktiken in Kaufverträgen fest, sondern haben erheblichen Einfluss auf den Zeitpunkt der Realisierung von Umsätzen. Diese werden am 1.1.2020 in Kraft treten.

30.01.2020

Im Folgenden wird sich mit der Frage beschäftigt, ob die 10 Euro Grenze eines Streuwerbeartikels als Brutto- oder Nettowert angesehen werden muss.

30.01.2020