Bewertung / M&A

Der Basiszinssatz nach IDW S 1 steigt zum 01.06.2022 mit gerundet 0,80 % weiterhin an und setzt die Aufwärtsentwicklung fort. Im Vergleich zum Vormonat steigt der Basiszinssatz ungerundet von 0,575 % auf 0,825 %. Das starke Wachstum beim Basiszinssatz hält somit weiter an.

24.06.2022

Gerade bei M&A-Transaktionen, an denen große, marktführende Unternehmen beteiligt sind, ist die Prüfung der Erforderlichkeit und ggf. die Erlangung einer Kartellfreigabe ein nicht zu unterschätzender Aspekt. Auch eine sorgfältig vorbereitete Transaktion kann zwischen Vertragsunterzeichnung und Vollzug noch scheitern, falls die zuständige Kartellbehörde keine Freigabe erteilt oder hierfür Bedingungen stellt, welche die betroffene Partei (in der Regel der Erwerber) nicht erfüllen kann oder will. Dementsprechend ist es nicht überraschend, dass  Verhandlungsparteien versuchen, dieses Risiko so gering wie möglich zu halten. Genau hier kommt die sogenannte „Hell or High Water (HOHW)-Klausel” ins Spiel. Grundsätzlich bedeutet eine „HOHW-Klausel”, dass eine oder mehrere Vertragsparteien eine Verpflichtung übernehmen, die um jeden Preis zu erfüllen ist. 

24.06.2022

Vor dem Erwerb eines Unternehmens oder einer maßgeblichen Beteiligung wird in der Regel von Unternehmen eine Due Diligence-Prüfung durchgeführt. Unternehmen können sich somit vor ihrem Kaufvorhaben absichern, indem bei der Prüfung steuerliche und finanzielle Risiken sowie weitere riskante Compliance-Bereiche analysiert und identifiziert werden. Die Durchführung der Due-Diligence-Prüfung ist insbesondere durch den Krieg in der Ukraine unerlässlich geworden.

24.06.2022

Die Besteuerung ist ein wesentlicher Standortfaktor für Unternehmen. In M&A Transaktionen zeigt sich die Bedeutung bspw. bei der Standortwahl für Holding- und Akquisitionsgesellschaften oder bei der Identifikation von steuerlichem Optimierungsbedarf bzw. -potential des Targets, welche der Käufer in seine Unternehmensbewertung einfließen lässt.

24.06.2022

Der globale M&A-Markt hat im Jahr 2021 ein Rekordhoch erreicht und wird dieses Niveau wahrscheinlich halten. Die COVID-19-Pandemie hat sich als Katalysator für unternehmerische Transformationen erwiesen. Bisher unpopuläre Industriesektoren wurden aufgrund der veränderten Verbrauchernachfrage zu attraktiven Akquisitionszielen. Zusätzlicher Rückenwind kommt von ESG und SPACs.

29.04.2022

Wenn Unternehmen in Schwellen- oder Entwicklungsländer investieren, erhoffen sie sich höhere Renditen, da sie zugleich auch zusätzlichen politischen und wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt sind. Deshalb sind bei beabsichtigten Investitionen in Schwellenländer wie Brasilien stets auch die potenziellen Auswirkungen von immanenten makroökonomischen landesspezifischen Risikofaktoren ins Bewertungskalkül einzubeziehen. Eine einheitliche Definition des sog. Länderrisikos gibt es nicht; unter diesem Begriff sind eine Vielzahl von Risiken aus dem ökonomischen, sozialen und politischen Umfeld eines Landes zu subsumieren. Daraus können sowohl potenziell günstige als auch widrige Konsequenzen für Investitionen in dem jeweiligen Land folgen.

29.04.2022

Durch die Grundsteuerreform wird die Grundsteuer, insbesondere auch im Zusammenhang mit Immobilientransaktionen, an Bedeutung gewinnen. Zum einen unterscheiden sich die Bewertungsregelungen teilweise von Bundesland zu Bundesland. Zum anderen werden dem Grundsteuerpflichtigen mit der Grundsteuerreform neue Anzeigepflichten auferlegt.

01.04.2022

Der Abschluss der Übernahme eines Unternehmens durch ein anderes ist noch lange nicht das Ende aller damit verbundenen Herausforderungen. Im Anschluss an den Kauf gilt es, alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration und Entfaltung der Synergiepotentiale zu schaffen. Unabhängig von den jeweiligen Details und Besonderheiten eines solchen Deals haben sich vier Erfolgsfaktoren als Garant einer jeden Integration in der Praxis manifestiert.

01.04.2022

Trotz sorgfältigsten Due Diligence kann es passieren, dass bei der Bewertung eines Unternehmens nicht alle Risiken einfließen. Risiken können sich auch erst nach dem Closing realisieren. Die beiden gängigsten Methoden, den Käufer in solchen Fällen abzusichern, werden im folgenden Artikel vorgestellt.

01.04.2022

Am 23.2.2022 hat die Europäische Kommission einen Richtlinienentwurf zur Ausweitung der Sorgfaltspflichten im Rahmen der Lieferkette (Corporate Sustainability Due Diligence Directive, sog. EU-Lieferkettenrichtlinie) veröffentlicht. Entsprechend des Europäischen Grünen Deals und im Einklang mit den UN-Zielen für eine nachhaltige Entwicklung sollen mit dieser Richtlinie die Berücksichtigung von Menschenrechten und Umweltbelangen in der Unternehmenstätigkeit und -führung gestärkt werden.

04.03.2022