Bewertung / M&A

In anderen und komplexeren Transaktionen wird der letztendliche Erfolg und die Durchführbarkeit der Transaktion von externen und internen Faktoren bestimmt, die die Parteien teilweise selbst beeinflussen können, teilweise aber auch nicht.

08.10.2021

Die bilanzielle Abbildung eines Unternehmenserwerbs („Post-Deal Accounting”) erfordert sowohl tiefgreifende Kenntnisse der Rechnungslegungsnormen als auch ein vertieftes Know-How im Bereich der Unternehmensbewertung. Grundsätzlich zu unterscheiden ist hierbei die bilanzielle Abbildung im Rahmen des HGB Einzelabschlusses des Erwerbers von der Bilanzierung im Rahmen eines Konzernabschlusses nach HGB oder IFRS.

08.10.2021

Ein Unter­nehmens­kauf kann in zwei Formen stattfinden: Kauf des Rechts­trägers im Wege eines Anteils­­kaufs (Share Deal, bspw. Kauf von GmbH-Anteilen) oder Kauf des dem Rechts­träger gehörenden Vermögens im Wege des Erwerbs aller oder bestimmter Vermögens­werte (Asset Deal, bspw. Kauf von Produktions­anlagen).

27.08.2021

Mit dem Begriff „Deadlock” wird eine Pattsituation zwischen zwei oder mehreren Parteien beschrieben. Im Gesellschaftsrecht können solche Pattsituationen auf Ebene der Gesellschafter und auf Ebene der Geschäftsführer vorkommen. Während auf Geschäftsführerebene der Gesellschafter in der Regel eingreifen und ein Deadlock aufheben kann, ist dies auf der Ebene der Gesellschafter nicht so einfach möglich.

05.08.2021

Eine klassische Financial Due Diligence (FDD) versucht, belastbare Ergebnisse so zu erklären, dass bestehende Informations-Asymmetrien zufriedenstellend behoben werden können. Der Grad der Belastbarkeit des Zahlenmaterials ist jedoch davon abhängig, ob es einer Prüfung oder weniger anspruchsvollen Tests unterzogen wurde. Wir wollen hier auf die Unterschiede zwischen Audit, Review, Agreed-upon Procedures (AUP) und Compilation eingehen.

23.07.2021

Die Über­tragung des Familie­nunter­nehmens an externe Dritte bietet sich viel­fach an, wenn kein Familien­mit­glied das Unter­nehmen fort­führen kann oder möchte. Dabei stellt sich für die Gesell­schafter häufig die Frage, wie sie sich best­möglich auf den Ver­äußerungs­prozess vor­bereiten können.

23.07.2021

Ein Haftungsanspruch ist letztlich nur dann etwas wert, wenn er auch realisiert werden kann. Auf dieser Erkenntnis beruht das Konzept der Vereinbarung eines „Retention Amount” (auch „Holdback”) beim Unternehmenskauf – also des zeitlich beschränkten Einbehalts eines Teils des Kaufpreises zur Sicherung von möglichen Garantie- und Freistellungsansprüchen des Käufers gegen den Verkäufer. 

24.06.2021

Share Deal und Asset Deal – zwei gängige Begriffe, deren Inhalt grundsätzlich klar ist. Aber worin bestehen die Unterschiede im Einzelnen, insbesondere im Hinblick auf die Arbeitsverhältnisse? Natürlich, wie immer steckt der Teufel im Detail.

23.06.2021

Während in Aktiengesellschaften der Aufsichtsrat die Unternehmenspolitik über­wacht, fällt diese Aufgabe bei der GmbH grundsätzlich der Gesellschafter­versamm­lung zu. In Zeiten wirtschaftlicher und technologischer Herausforderungen kommt es durchaus vor, dass die Mitglieder der Gesellschafterversammlung nicht alleine die Unternehmenspolitik festlegen, über wichtige Maßnahmen der Geschäfts­führung entscheiden und sie überwachen können oder wollen. 

26.05.2021