Bewertung / M&A

Eine klassische Financial Due Diligence (FDD) versucht, belastbare Ergebnisse so zu erklären, dass bestehende Informations-Asymmetrien zufriedenstellend behoben werden können. Der Grad der Belastbarkeit des Zahlenmaterials ist jedoch davon abhängig, ob es einer Prüfung oder weniger anspruchsvollen Tests unterzogen wurde. Wir wollen hier auf die Unterschiede zwischen Audit, Review, Agreed-upon Procedures (AUP) und Compilation eingehen.

23.07.2021

Die Über­tragung des Familie­nunter­nehmens an externe Dritte bietet sich viel­fach an, wenn kein Familien­mit­glied das Unter­nehmen fort­führen kann oder möchte. Dabei stellt sich für die Gesell­schafter häufig die Frage, wie sie sich best­möglich auf den Ver­äußerungs­prozess vor­bereiten können.

23.07.2021

Ein Haftungsanspruch ist letztlich nur dann etwas wert, wenn er auch realisiert werden kann. Auf dieser Erkenntnis beruht das Konzept der Vereinbarung eines „Retention Amount” (auch „Holdback”) beim Unternehmenskauf – also des zeitlich beschränkten Einbehalts eines Teils des Kaufpreises zur Sicherung von möglichen Garantie- und Freistellungsansprüchen des Käufers gegen den Verkäufer. 

24.06.2021

Share Deal und Asset Deal – zwei gängige Begriffe, deren Inhalt grundsätzlich klar ist. Aber worin bestehen die Unterschiede im Einzelnen, insbesondere im Hinblick auf die Arbeitsverhältnisse? Natürlich, wie immer steckt der Teufel im Detail.

23.06.2021

Während in Aktiengesellschaften der Aufsichtsrat die Unternehmenspolitik über­wacht, fällt diese Aufgabe bei der GmbH grundsätzlich der Gesellschafter­versamm­lung zu. In Zeiten wirtschaftlicher und technologischer Herausforderungen kommt es durchaus vor, dass die Mitglieder der Gesellschafterversammlung nicht alleine die Unternehmenspolitik festlegen, über wichtige Maßnahmen der Geschäfts­führung entscheiden und sie überwachen können oder wollen. 

26.05.2021

Als „Control Premium” wird ein Betrag oder ein Prozentsatz definiert, um den der anteilige Wert einer Mehrheitsbeteiligung den anteiligen Wert einer nicht beherrschenden Beteiligung an einem Unternehmen übersteigt, um die Leitungsmacht zu widerspiegeln. Umgekehrtes ist bei einem „Discount for Lack of Control” definiert. Erfahren Sie hier mehr.

26.05.2021

Aufgrund der jüngsten Änderungen des COVInsAG ist in zahlreichen Fällen die Insolvenzantragspflicht bis zum 30.4.21 ausgesetzt. Gleichwohl kann und sollte bereits zuvor in einschlägigen Fällen zur Vermeidung einer insolvenzrechtlichen Überschuldung ein Rangrücktritt für Gesellschafterdarlehen i. S. d. § 19 Abs. 2 S. 2 InsO erklärt werden. Hierbei gilt es steuerrechtliche Besonderheiten zu beachten, um einen (ungewollten) steuerpflichtigen Ertrag zu vermeiden.

14.04.2021

Beim Verkauf eines Unternehmens möchte der Veräußerer i.d.R. einen Festpreis erzielen. Der Käufer dagegen strebt einen variablen Kaufpreis an, um sich gegen etwaige Risiken abzusichern. Der folgende Artikel erläutert in den Grundzügen die in der Praxis gängigen Mechanismen zur Kaufpreisfindung und deren jeweilige Vor- und Nachteile. 

14.04.2021

Die Vertragsparteien eines Unternehmenskaufs möchten häufig bereits in einer frühen Phase der geplanten Transaktion ihre gegenseitigen Vorstellungen betreffend Inhalt und Ablauf festlegen. 

29.03.2021