Berufsstand

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Die Digitalisierung stellt den deutschen Mittelstand vor besondere Herausforderungen, eröffnet aber zugleich vielfältige Chancen und Möglichkeiten. Neben der Erschließung neuer Geschäftsfelder, dem Angebot neuer Produkte und Services sowie einer Vielzahl neuer Kommunikationswege wird auch im Finanz- und Rechnungswesen zunehmend auf vollautomatisierte Geschäftsprozesse, Real-Time-Reportings und papierlose Prozesse gesetzt. Zugleich wird es für den Abschlussprüfer im Zuge des digitalen Wandels immer schwieriger das betriebliche Umfeld mitsamt Risiken und Chancen insbesondere in Bezug auf die Rechnungslegung adäquat zu beurteilen. Folglich sind ein IT-gestützter Prüfungsansatz sowie der Einsatz innovativer Prüfungstools heute unabdingbar und häufig zugleich auch ein entscheidender Mehrwert für das geprüfte Unternehmen.

19.09.2019

Die Kosten einer 10-jährigen Aufbewahrung von Mandantendaten und Handakten im DATEV-Rechenzentrum sind bei einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft nicht rückstellungsfähig. Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 13. Februar 2019 XI R 42/17 fehlt es an einer öffentlich-rechtlichen wie auch an einer zivilrechtlichen Verpflichtung zur Datenaufbewahrung.

14.09.2019

Die EU-Kommission hat die Delegierte Verordnung (EU) 2018/815 veröffentlicht, nach der alle börsennotierten Unternehmen in der gesamten Europäischen Union verpflichtet sind, ihre Jahresabschlüsse ab dem 1.1.2020 digital in einem einheitlichen Berichtsformat als Inline-XBRL-Dokumente einzureichen. Das neue europäische einheitliche elektronische Berichtsformat (European Single Electronic Format, ESEF) zielt damit darauf ab, die Zugänglichkeit von Informationen zu verbessern und diese wesentlich benutzerfreundlicher zu gestalten.

28.08.2019

Aufgrund der Anforderungen der internationalen Prüfungsstandards an Bestätigungsvermerke hat das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) seine Prüfungsstandards auch für gemeinnützige Körperschaften geändert. Diese neuen Bestätigungsvermerke sind beispielsweise bei kalendergleichem Wirtschaftsjahr erstmals für die Jahresabschlussprüfung zum 31. Dezember 2018 anzuwenden.

22.07.2019

Die ISA-Übernahme durch das IDW ist in vollem Gang. Der Podcast erläutert Hintergründe und Auswirkungen der neuen vom IDW festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung (GoA). Die GoA setzen sich künftig aus den sog. ISA (DE) und bestimmten IDW Prüfungsstandards zusammen. Der Vorsitzer des Hauptfachausschusses des IDW, Dr. Stefan Schmidt, berichtet über den Stand der ISA-Übernahme und den Zeitpunkt, zu dem die neuen GoA anzuwenden sind. Das Interview führt Dr. Britta van den Eynden, Geschäftsführerin des IDW Verlags.

17.07.2019

Das Institut der Wirtschaftsprüfer hat am 08.04.2019 einen Entwurf eines Prüfungsstandards zur Mitteilung von Mängeln im Internen Kontrollsystem (IKS) an die für die Überwachung Verantwortlichen und das Management veröffentlicht (IDW EPS 475).

29.05.2019

Am 29. April 2019 hat das International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) ein Diskussionspapier veröffentlicht, das sich mit den Herausforderungen der internationalen Prüfungsstandards (ISA) bei der Prüfung wenig komplexer Unternehmen befasst. Das IAASB erbittet Stellungnahmen bis zum 12. September 2019.

14.05.2019

Nach mehreren Bilanzskandalen drohen den Big Four in Großbritannien eine Trennung zwischen Prüf- und Beratungseinheiten sowie verpflichtende Joint Audits. Welche Folgen hat das für KPMG, PwC, Deloitte und EY in Deutschland?

03.05.2019

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat ihren Jahresbericht über die Durchsetzung von Rechnungslegungsstandards und Regulierungstätigkeit in der Europäischen Union veröffentlicht. Im Jahr 2018 konzentrierten sich die Bemühungen der ESMA u. a. auf die Harmonisierung der Anwendung und Durchsetzung der neuen Standards IFRS 15 „Ertragsrealisierung“ und IFRS 9 „Finanzinstrumente“. Außerdem erweiterten die europäischen Enforcement-Organisationen ihre Aufsichtstätigkeiten erstmals auf nichtfinanzielle Informationen zu Umwelt-,  Sozial- und Governance-Angelegenheiten (ESG), die von den Emittenten gemäß den neuen, auf europäischer Ebene in Kraft getretenen Anforderungen veröffentlicht wurden.

17.04.2019

Am 26.03.2019 wurde im Europäischen Parlament der Bericht des Sonderausschusses TAX3 abgestimmt. Er enthielt die Forderung nach einer siebenjährlichen Pflichtrotation bei allen Abschlussprüfungsmandaten. Der TAX3-Bericht des Europäischen Parlaments ist kein verbindlicher Rechtsakt, hat aber politische Signalwirkung. Es kann davon ausgegangen werden, dass die EU-Kommission prüfen wird, ob die Pflichtrotation in die EU-Abschlussprüferrichtlinie aufzunehmen ist.

30.03.2019