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Vor dem Erwerb eines Unternehmens oder einer maßgeblichen Beteiligung wird in der Regel von Unternehmen eine Due Diligence-Prüfung durchgeführt. Unternehmen können sich somit vor ihrem Kaufvorhaben absichern, indem bei der Prüfung steuerliche und finanzielle Risiken sowie weitere riskante Compliance-Bereiche analysiert und identifiziert werden. Die Durchführung der Due-Diligence-Prüfung ist insbesondere durch den Krieg in der Ukraine unerlässlich geworden.

24.06.2022

Die Besteuerung ist ein wesentlicher Standortfaktor für Unternehmen. In M&A Transaktionen zeigt sich die Bedeutung bspw. bei der Standortwahl für Holding- und Akquisitionsgesellschaften oder bei der Identifikation von steuerlichem Optimierungsbedarf bzw. -potential des Targets, welche der Käufer in seine Unternehmensbewertung einfließen lässt.

24.06.2022

Die Frist für den europäisch-beihilferechtlichen Rahmen, auf dessen Basis die Corona-Finanzhilfen bewilligt werden, läuft zum 30.06.2022 aus. Eine Verlängerung ist nicht vorgesehen. Eine Bescheidung von Anträgen nach Auslaufen des beihilferechtlichen Rahmens ist nicht mehr möglich. Aus diesem Grund ist neben weiteren Konsequenzen unbedingt darauf zu achten, dass alle Anträge bis zu diesem Zeitpunkt zumindest vorläufig verbeschieden sind.

29.05.2022

Wird eine Steuer zu spät gezahlt, entstehen Kraft Gesetzes Säumniszuschläge. Wie hoch die Säumniszuschläge ausfallen und wie sie gebucht werden, erörtert der nachfolgende Beitrag.

29.05.2022

Im Falle einer mietähnlichen Ausgestaltung eines Leasingvertrags sind die einzelnen Leasingraten sofort als Aufwand zu erfassen. Im nachfolgenden Beitrag wird dargestellt, wie hiesige Leasingvorgänge buchhalterisch zu erfassen sind.

29.05.2022

Das BMF nimmt in einem aktuellen Schreiben Bezug auf die BFH-Rechtsprechung v. 20.1.2019, XI R 42/18. In diesem Urteil entschied der BFH, dass bei verschiedenen gegenüber einem Arbeitnehmer im Rahmen von Entgeltumwandlungen erteilten Pensionszusagen mit jeweils unterschiedlichen Pensionsaltern nach Wahl des Berechtigten hinsichtlich des jeweiligen Finanzierungsendalters auf den in den einzelnen Zusagen festgelegten Leistungszeitpunkten abzustellen ist.

29.05.2022

Der globale M&A-Markt hat im Jahr 2021 ein Rekordhoch erreicht und wird dieses Niveau wahrscheinlich halten. Die COVID-19-Pandemie hat sich als Katalysator für unternehmerische Transformationen erwiesen. Bisher unpopuläre Industriesektoren wurden aufgrund der veränderten Verbrauchernachfrage zu attraktiven Akquisitionszielen. Zusätzlicher Rückenwind kommt von ESG und SPACs.

29.04.2022

Wenn Unternehmen in Schwellen- oder Entwicklungsländer investieren, erhoffen sie sich höhere Renditen, da sie zugleich auch zusätzlichen politischen und wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt sind. Deshalb sind bei beabsichtigten Investitionen in Schwellenländer wie Brasilien stets auch die potenziellen Auswirkungen von immanenten makroökonomischen landesspezifischen Risikofaktoren ins Bewertungskalkül einzubeziehen. Eine einheitliche Definition des sog. Länderrisikos gibt es nicht; unter diesem Begriff sind eine Vielzahl von Risiken aus dem ökonomischen, sozialen und politischen Umfeld eines Landes zu subsumieren. Daraus können sowohl potenziell günstige als auch widrige Konsequenzen für Investitionen in dem jeweiligen Land folgen.

29.04.2022

Aus § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB ergibt sich handelsrechtlich die Verpflichtung in der Handelsbilanz für ungewisse Verbindlichkeiten eine Rückstellung zu bilden. Nach dem Maßgeblichkeitsgrundsatz des § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG ergibt sich grundsätzlich auch in der Steuerbilanz ein Ausweis des Passivpostens. Dies trifft auch für sog. Ansammlungsrückstellungen zu, die handelsrechtlich auch als Verteilungsrückstellung bezeichnet werden. Ansammlungsrückstellungen sind Rückstellungen für Verpflichtungen, die zivilrechtlich mit der Verwirklichung des die Verpflichtung auslösenden Ereignisses bereits in voller Höhe entstehen (z.B. Rückbauverpflichtungen).

29.04.2022

Der Computer ist mit seinen Peripheriegeräten z. B. mit dem Monitor kein einheitliches Wirtschaftsgut. Es ist möglich, jedes Peripheriegerät einer Anlage zu ersetzen bzw. mit Bestandteilen einer anderen Anlage zu kombinieren. Wenn ein PC-Monitor defekt ist, lohnt sich eine Reparatur regelmäßig nicht. Der Unternehmer ersetzt dann den Monitor, nicht aber die gesamte Computeranlage. Den Buchwert des PC-Monitors bucht er als Anlagenabgang und mindert damit seinen Gewinn.

29.04.2022