Gesetzgebung

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Der Hauptfachausschuss (HFA) des Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) hat am 25.01.2018 die neue Fassung des IDW PS 350 n. F. zur Prüfung des Lageberichts im Rahmen der Abschlussprüfung offiziell verabschiedet.  In diesem Rahmen wurde der IDW PS 350 n.F. umfassend Überarbeitet. Der Standard ist auf Berichtszeiträume anzuwenden, die am oder nach dem 15.12.2018 beginnen. Abgesehen von Rumpfgeschäftsjahren ist der Standard entsprechend für das Wirtschaftsjahr 2019 erstmals anzuwenden.

30.01.2020

DRÄS 10 enthält hauptsächlich Änderungen des DRS 25 Währungsumrechnung im Konzern. Das DRSC sah sich aufgrund von einigen Fragestellungen im Kontext der erstmaligen Anwendung des DRS 25, vor allem hinsichtlich der Regelungen zur Inflationsbereinigung durch Indexierung, zur Überarbeitung des Standards veranlasst. Diese Klarstellungen sollen kurzfristig möglichen Missverständnissen in der Anwendungspraxis entgegenwirken.

30.01.2020

Am 31.10.2018 hat der International Accounting Standards Board (IASB) Änderungen an IAS 1 und IAS 8 – Definition of Material – herausgegeben. Das Projekt zum Themenkomplex Wesentlichkeit geht aus der im Jahr 2012 gestarteten Angabeninitiative des IASB hervor. Die Änderungen an IAS 1 und IAS 8 sollen den Umgang mit der Wesentlichkeit in der Rechnungslegung vereinheitlichen.

11.01.2020

In zwei Entscheidungen hat der BFH seine Rechtsprechung zum Eindeutigkeitsgebot bei Abfindungsklauseln für Pensionszusagen konkretisiert ( BFH, Urteil v. 23.7.2019; XI R 48/17 und BFH, Urteil v. 10.7.2019, XI R 47/17). Dabei zeigt sich, dass es bei der Formulierung auf eine große Genauigkeit ankommt. Mit diesem Grund ergibt sich der Hinweis für die Praxis, Pensionszusagen regelmäßig auf Eindeutigkeit zu prüfen.

11.01.2020

Dieser Beitrag stellt übersichtlich dar, welche gesetzlichen Neuregelungen bereits für den Jahresabschluss 2019 gelten und welche ab 2020 anzuwenden sind.

11.01.2020

Das FG Nürnberg entschied, dass bei einem Bonussystem, bei dem Bonuspunkte auf Umsätzen der Vergangenheit beruhen, eine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten zu bilden ist. Ist bei einem Bonussystem eine Bezahlung ausschließlich durch Bonuspunktgutscheine möglich, liegen die Voraussetzungen für ein steuerliches Passivierungsverbot für einnahmen- und gewinnabhängige Verpflichtungen gemäß § 5 Abs. 2a EStG nicht vor, da die Einlösung nur der Entledigung bestehender Verpflichtungen dient.

05.12.2019

Bei Abschluss eines Darlehensvertrags mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr muss eine Verzinsung vereinbart werden, damit die Verbindlichkeit nicht abgezinst werden muss. Die Verpflichtung, unverzinsliche Betriebsschulden mit 5,5 % abzuzinsen, ist zumindest bis zum Jahr 2010 als verfassungsgemäß anzusehen. Dies hat der BFH klargestellt. Die nachträgliche Vereinbarung einer Verzinsung ist steuerlich unwirksam.

27.11.2019

Erhält ein beherrschender GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer neben seinem laufenden Gehalt auch die ihm zugesagten Pensionszahlungen, muss dies nicht zwingend zu einer verdeckten Gewinnausschüttung führen.

04.11.2019

Ist ein Filmförderdarlehen nur aus in einem bestimmten Zeitraum erzielten (zukünftigen) Verwertungserlösen zu tilgen, beschränkt sich die Passivierung des Darlehens dem Grunde und der Höhe nach auf den tilgungspflichtigen Anteil der Erlöse. Dies hat der BFH zu § 5 Abs. 2a EStG entschieden.

18.10.2019

Ein rechtskräftiges Urteil des Hessischen Finanzgerichts befasste sich mit der Aktivierung einer geleisteten Anzahlung im Zusammenhang mit einem immateriellen Wirtschaftsgut. Strittig war, ob die von einem Vertragspartner bereits erbrachten Zahlungen für Leistungen, die vom anderen Vertragspartner in der Zukunft noch zu erbringen waren als Betriebsausgaben oder Anzahlungen zu behandeln sind.

16.10.2019