Berufsstand

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Der Ukraine-Konflikt beschäftigt weiterhin das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW), den Berufsstand sowie eine Vielzahl von Rechnungsleger. In einer bisher mehrmals aktualisierten Stellungnahme hat sich das IDW mit den Folgewirkungen des Kriegsausbruches auf die Rechnungslegung befasst. Vor diesem Hintergrund werden nachfolgend insbesondere die Implikationen des Ukraine-Konflikts für Jahres- und Konzernabschlüsse nach dem 23. Februar 2022 – d.h. nach Kriegsausbruch – erörtert.

24.06.2022

Jüngst wurden der ISA [DE] 315 durch das IDW sowie die IDW Stellungnahme zu den Anhangangaben nach §§ 285 Nr. 21, 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen verabschiedet. Die hierdurch vorgenommenen Konkretisierungen erörtert der nachfolgende Beitrag.

24.06.2022

Die WPK stellt ihren Mitgliedern einen neuen Erhebungsbogen zur Verfügung. Der Erhebungsbogen zur Ermittlung einer Meldepflicht nach der GwGMeldV-Immobilien soll WP/vBP-Praxen bei der Feststellung einer möglichen Meldepflicht nach der Verordnung zu den nach dem Geldwäschegesetz meldepflichtigen Sachverhalten im Immobilienbereich (Geldwäschegesetzmeldepflichtverordnung-Immobilien – GwGMeldV-Immobilien) unterstützen.

29.05.2022

Das IDW hat kurz nach Ausbruch des Ukraine-Krieges einen Fachlichen Hinweis zu den Auswirkungen auf die Rechnungslegung und deren Prüfung veröffentlicht. Hierin wurden Fragestellungen in Bezug auf die Rechnungslegung zum Stichtag 31.12.2021 sowie zur Prüfung dieser Abschlüsse beantwortet. Nun liegt das zweite Update des Fachlichen Hinweises vor.

30.04.2022

Das IDW weist in seinem Knowledge Paper: Data Governance – Die Bedeutung einer guten Governance für den Umgang mit Daten in Unternehmen darauf hin, dass der vertrauensvolle Umgang mit Daten ein zentrales Element der Unternehmensführung darstellt und gibt insbesondere mittelständischen Unternehmen eine Hilfestellung für ein ganzheitliches Management der Datenlebenszyklen.

29.04.2022
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Wie vor einigen Wochen angekündigt hat das IDW nun einen fachlichen Hinweis zu den Auswirkungen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine herausgegeben. Insbesondere ist der Krieg als ein nach dem Stichtag (31.12.2021) eingetretenes Ereignis anzusehen. Somit dürfen Unternehmen die Folgen und Auswirkungen erst in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022 widerspiegeln. Des Weiteren legt das IDW Anforderungen an die Lageberichterstattung und den Anhang sowie Auswirkungen auf Prognose- und Risikobeurteilungsspielräume dar.

01.04.2022

Der von dem Immobilienwirtschaftlichen Fachausschuss (IFA) des IDW verabschiedete Entwurf enthält Grundsätze zur Abgrenzung zwischen Immobilien des Anlagevermögens und des Umlaufvermögens. Außerdem befasst sich der Entwurf mit Fragen des Ausweises von Kosten, die bei der Erstellung oder umfassenden Sanierung bzw. Modernisierung von baulichen Anlagen anfallen sowie mit Ausweisfragen bezüglich sog. Bauvorbereitungskosten. 

01.04.2022

Anlässlich der Finanzkrise 2008 hatte das IDW Anfang 2009 eine Verlautbarung zur Umwidmung und Bewertung von Forderungen und Wertpapieren nach HGB (IDW RH HFA 1.014) veröffentlicht. Dieser wurde nun umfassend überarbeitet und unter derselben Nummerierung als „IDW Rechnungslegungshinweis: Zugangsklassifizierung und Umwidmung von Wertpapieren nach HGB“ in Heft 1/2022 der IDW Life veröffentlicht. Die Ausführungen zu Forderungen, zur Bewertung bei illiquiden Märkten und zu branchenspezifischen Besonderheiten bei Instituten und Versicherungsunternehmen wurden bei dieser Gelegenheit gestrichen, die allgemeinen Ausführungen aber weitestgehend bestätigt.

04.02.2022

Am 21.7.2021 veröffentlichte das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) ein 31-seitiges Papier, in dem auf die aktuellen Herausforderungen für Bilanzierende und Prüfer bei der bilanziellen Abbildung von „grünen“ Finanzierungen sowohl auf Seiten der Investoren als auch der Emittenten eingegangen wird.

27.08.2021

Es erfolgt keine erneute Verlängerung der bis zum 30.4.2021 ausgesetzten Insolvenz-Antragspflicht bei pandemiebedingt überschuldeten Unternehmen. Neben den zahlungsunfähigen Unternehmen sind damit ab dem 1.5.2021 nunmehr auch Unternehmen bei Überschuldung wieder zur Antragstellung auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens verpflichtet. Aber auch gesunde Unternehmen sollten das Risiko einer möglichen Insolvenz nicht unterschätzen und den Handlungsbedarf prüfen.

24.06.2021