Berufsstand

Nach mehreren Bilanzskandalen drohen den Big Four in Großbritannien eine Trennung zwischen Prüf- und Beratungseinheiten sowie verpflichtende Joint Audits. Welche Folgen hat das für KPMG, PwC, Deloitte und EY in Deutschland?

03.05.2019

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat ihren Jahresbericht über die Durchsetzung von Rechnungslegungsstandards und Regulierungstätigkeit in der Europäischen Union veröffentlicht. Im Jahr 2018 konzentrierten sich die Bemühungen der ESMA u. a. auf die Harmonisierung der Anwendung und Durchsetzung der neuen Standards IFRS 15 „Ertragsrealisierung“ und IFRS 9 „Finanzinstrumente“. Außerdem erweiterten die europäischen Enforcement-Organisationen ihre Aufsichtstätigkeiten erstmals auf nichtfinanzielle Informationen zu Umwelt-,  Sozial- und Governance-Angelegenheiten (ESG), die von den Emittenten gemäß den neuen, auf europäischer Ebene in Kraft getretenen Anforderungen veröffentlicht wurden.

17.04.2019

Am 26.03.2019 wurde im Europäischen Parlament der Bericht des Sonderausschusses TAX3 abgestimmt. Er enthielt die Forderung nach einer siebenjährlichen Pflichtrotation bei allen Abschlussprüfungsmandaten. Der TAX3-Bericht des Europäischen Parlaments ist kein verbindlicher Rechtsakt, hat aber politische Signalwirkung. Es kann davon ausgegangen werden, dass die EU-Kommission prüfen wird, ob die Pflichtrotation in die EU-Abschlussprüferrichtlinie aufzunehmen ist.

30.03.2019

Zur Verbesserung der Prüfungsqualität sichtet die WPK stichprobenweise die von den prüfungspflichtigen Unternehmen im Bundesanzeiger veröffentlichten Jahres- und Konzernabschlüsse. Die folgenden Praxishinweise betreffen die Bereiche Einzelangaben des Anhangs, Ausweis von Abzinsungs- und Fremdwährungseffekten, Prognoseberichterstattung im Lagebericht, Kapitalflussrechnung sowie Steuerüberleitungsrechnung.

05.03.2019

Der Hauptfachausschuss (HFA) hat Bestätigungsvermerke bei der Abschlussprüfung von Stiftungen im neuen Format des IDW PS 400 n.F. verabschiedet. Parallel hat der HFA das im Anhang des IDW Prüfungsstandards: Prüfung von Stiftungen (IDW PS 740) enthaltene Formulierungsbeispiel aufgehoben.

02.03.2019

Eine Krise des Mandanten ist für alle Beteiligten eine Herausforderung, auch für den Abschlussprüfer. Wenn der Abschlussprüfer bereits mit der Prüfung begonnen hat, stellt sich die Frage, was mit dem Prüfungsauftrag und mit dem Honorar passiert. Der BGH hat sich jüngst in einem Beschluss dazu geäußert. Dr. Henrik Solmecke, Fachreferent und Leiter Aus- und Fortbildung beim IDW erläutert die neue Rechtslage in dem verfügbaren Podcast.

02.03.2019

Nach der neuen IDW PS 400er-Reihe muss der Bestätigungsvermerk detaillierte Ausführungen zur Verantwortung des Abschlussprüfers enthalten. Ein Teil dieser Ausführungen kann ausgelagert werden. Hierzu ist es erforderlich, im Bestätigungsvermerk auf die IDW-Website unter Angabe der konkreten Webadresse zu verweisen, auf der die weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers hinterlegt ist.

01.03.2019

Seit dem 25. Mai 2018 sind die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das neugefasste Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-2018) anzuwenden. Aus beiden Gesetzen ergeben sich insbesondere erhöhte Anforderungen an den Nachweis, dass ausreichende Maßnahmen zur Sicherstellung des Datenschutzes ergriffen wurden.  Hierbei handelt es sich regelmäßig um die WP/vBP-Praxis selbst, nicht um den Datenschutzbeauftragten der Praxis. Letztgenanntem kommt nur eine Beratungs- und Überwachungsaufgabe zu (Art. 39 Abs. 1 DSGVO). Die in diesem Beitrag aufgeführen Maßnahmen sollen daher eine Handlungshilfe für WP/vBP-Praxen sein, wie sie die Anforderungen der DSGVO umsetzen können.

28.02.2019

Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) hat ihren  Tätigkeitsbericht für 2018 vorgelegt. Insgesamt  lag  die  Fehlerquote  im  Jahr  2018  mit  15%  auf  dem  Niveau  der  Vorjahre. Besonders hervorzuheben ist die im Vergleich zu den Vorjahren deutlich erhöhte Fehlerquote bei den Unternehmen mit Indexzugehörigkeit (16%). Demgegenüber hat sich die Fehlerquote bei den Unternehmen ohne Indexzugehörigkeit wesentlich vermindert und beträgt  15%.  Die  normalisierte  Fehlerquote,  die  im  Jahr  2018  ausschließlich  um Prüfungen  mit  offenkundig  fehlerhafter  Rechnungslegung  zu  bereinigen  war,  betrug 12%.

29.01.2019

Die vom IDW und von der WPK angeregte Modularisierung des WP-Examens stößt auf sehr positive Resonanz. Das führt aktuell dazu, dass die Anmeldezahlen für das Sommer-Examen 2019 bislang sehr gering sind. Das IDW hat das BMWi mit Schreiben vom 23.01.2019 auf die prekäre Situation aufmerksam gemacht und um möglichst rasche Umsetzung der Modularisierung gebeten.31

29.01.2019